Leichte Wanderung in landschaftlich schönen Gebiet (Waldviertel). Auch für Kinder - etwas Trittsicherheit vorausgesetzt - geeignet. Leider sind relativ viele asphaltierte Güterwege dabei - dies trübt das Wandervergnügen etwas.

Vom Lohnbachfall-Parkplatz an der L78 ein Stück zurück bis zur Abbiegung rechts (Wegweiser Lohnbachfall) eine Schotterstraße hinein. Der Lohnbach durchbricht in einer schmalen Schlucht eine Gesteinsbarriere. In diesem Wassertfall ist das Wasser teilweise kaum sichtbar, das Rauschen dagegen allgenewärtig. Zur Zeit der Schneeschmelze und starken Regenfällen allerdings bietet sich hier ein gewaltiges Naturschauspiel.
Man kann den gesamten Wasserfall - übrigens ein Naturdenkmal - durchwandern. Der Steig ist teilweise mit Treppen, Geländern und Seilen gut gesichert.
Im oberen Teil der Klamm gibt es die "Steinerne Stube", eine Höhle, deren Eingang direktam Ufer des Baches liegt. Leider ist die Klamm relativ kurz und man hat sie bald durchwandert.

Wir gehen anschließend Richtung Petrobruck weiter - leider den größten Teil auf asphaltierten Straßen.
In Petrobruck zweigen wir bei der Kirche rechts in den Güterweg Höllmühle ab, welchenm wir ca. 1 km folgen. Bald taucht das Schild Fussweg Höllfall auf und wir biegen links auf diesen Weg ab.

Diese geschützte Naturdenkmal wird von den Wassern des Großen Kamp gebildet, die in einem mehrere hundert Meter langen Katarakt in die Schlucht stürzen. Das Flußbett ist durch mächtige Felsen total verblockt. Führt der Große Kamp nur wenig Wasser, versteckt sich der Fluss zwischen den Steinen. Vom Wanderweg ist der Höllfall nicht gut zu sehen, aber man kann an verschiedenen Stellen direkt zum Ufer.

Ein Stück nach dem Höllfall queren wir die B124 und ab hier haben wir wieder einen asphaltierten Güterweg unter unseren Füßen. Auf diesem durch Brunn bis zur Brunnmühle und hier links ab in den Wald.
Gleich nach der Überquerung eines Baches sollten wir nach links, haben dies aber irgendwie übersehen und dadurch einen kleinen Umweg von ca. 1 km gemacht. Bald sind wir wieder auf dem geplanten Weg (es lebe das Smartphone) und erreichen 2 kleine (privat - umzäunt) Badeseen, die von der Lohn gespeist werden.
Hier links und bald gehen wir entlang des Lohnbachs zurück zum Lohnbachfall. Diesen jetzt abwärts und bald sind wir wieder beim Parkplatz an der L78, wo unser Auto geparkt ist.

Direkt an der Einmündung des Schotterweges in die L78 hat ein Künstler seine Figuren ausgestellt. "Kunst zwingt Rost" heißt diese Dauerausstellung am Feld. Schnell ein paar Bilder und dann geht´s nach Hause.

Reine Gehzeit: ca. 3 Std. 30 Min.
Länge:      ca. 16,1 km

     
    
    
Lohnbachfall
unterwegs nach Petrobruck
Höllfall
durch Brunn  Ausstellung "Kunst zwingt Rost"
    

Alle Bilder (60) hier --->

        

erstellt im Oktober 2016