Schwere Wanderung im alpinen Gelände, die Schwindelfreihaeit und Trittsicherheit erfordert.

Vom Gasthof Digruber in Lackenhof - Ötscherwiese gehe ich los. Zuerst auf einer asphaltierten Strasse ca. 1,7 km bis Raneck. Ab hier auf einer Forststraße (nicht asphaltiert) Richtung Bärenlacke.
Das Wetter ist nicht besonders. Es ist trüb und das obere Drittel des Ötschers ist in Nebel gehüllt - vielleicht wird es besser.
Noch vor der Bärenlacke (nach ca. 4 km auf dieser Forststraße) geht es rechts auf einen Steig in den Wald. Direkt bei der Abzweigung ist eine Bank mit Tisch aufgestellt und ich nutze diese Gelegenheit zu einer kurzen Rast.
Ab jetzt geht es steil durch den Wald hinauf. Der Pfad ist mit Wurzeln überwuchert und je höher ich hinauf komme, desto mehr Steine und Felsen hab ich unter den Füßen.
Leider wird das Wetter nicht besser. Immer wieder ziehen Nebelschwaden vom Ötscher herunter und die Wurzeln und Felsen sind feucht und glitschig. Immer wieder rutsche ich aus.
Auf ca. 1320m Höhe, noch bevor ich aus dem Wald heraus komme und in den rauen Kamm einsteige, mach ich eine Pause und überlege ob ich noch weiter gehen soll. Ich komme zu dem Schluss, das mir die anschließende, teilweise Kletterei über den rauen Kamm auf den nassen, rutschigen Felsen zu gefährlich ist. Ich drehe um und gehe wieder abwärts.

Reine Gehzeit: ca. 4 Std. 25 Min.
Länge:      ca. 15,2 km

     
    
    
Richtung Raneck der Ötscher im Nebel
Pause bevor es bergauf geht Auf dem Schild am Anfang des Steiges steht folgendes:

Alpiner Steig
Achtung Steinschlag & Absturzgefahr!
Nur begehbar von geübten und schwindelfreien Wanderern.
Bei Frost, Vereisung, Schneedecke und Unwetter ist das 
begehen lebensfgefährlich und daher verboten!
Das Befahren mit Mountainbikes ist strengstens verboten!

steil geht es durch den Wald bergauf
wieder im Tal herunten  zurück zur Ötscherwiese
    

        

erstellt im Oktober 2016